Von einer Haizahngrube, Skeletten im Ölschiefer und tropischen Riffen - Fossilsuche auf der Schwäbischen Alb
Geeignet auch für Kinder ab 8 Jahre! ermäßigter Preis: 49 EUR
Die Schwäbische Alb ist die erdgeschichtlich jüngste Landschafts-einheit des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes. Der berühm- te Naturforscher Friedrich August Quenstedt, der bereits im 19. Jahrhundert deren Schichtenfolge und Fossilien wie kein anderer erforscht hat, bezeichnete die Alb als das "paläontologisch interessanteste Gebirge Deutschlands".
Den ersten Tag widmen wir einer berühmten Fossillagerstätte, dem Posidonienschiefer von Holzmaden. Nach einem Besuch des Urweltmuseums Hauff, in dem wir uns u. a. spektakuläre Fossilien des Posidonienschiefers anschauen werden, gehen wir in einem aktiven Steinbruch selbst auf die Suche nach Ammoniten, Belemniten, Seelilien und mit viel Glück auch den Resten von Ichtyosauriern.
Beginnen wollen wir den zweiten Tag mit der Rekonstruktion einer Landschaft zur Zeit der Alpenentstehung. Während im Süden das Gebirge aufgefaltet wurde, existierte nördlich davon Süßwasserbecken, in denen vor allem Schnecken und andere wirbellose Tiere lebten. In einem Steinbruch suchen wir selbst nach diesen Fossilien.
Beenden wollen wir unsere Exkursion mit dem Besuch einer Grube, in der jahrzehntelang Sande abgebaut wurden, die in einem tropischen Meer der Tertiärzeit abgelagert wurden. Hier machen wir uns vor allem auf die Suche nach Haizähnen.
Leistungen:
- Exkursionsleitung durch einen Geologen
- ausführliche und umfangreiche Exkursionsunterlagen
- auf Wunsch Organisation der Übernachtung
- kostenlose Ausleihe von Helm und Hammer
Die Exkursion findet in den Privat-PKW der Teilnehmer statt.
Fahrgemeinschaften können vermittelt werden. Bis zu vier Teilnehmer können im PKW des Leiters mitgenommen werden. Abholung vom nächstgelegenen Bahnhof zum Treffpunkt möglich.